Brexit

Wieso London von der EU nun Pragmatismus fordert und was Joe Biden für eine Rolle spielt 

Bei der neuen Brexit-Verhandlungsrunde sei man „auf der letzten Etappe“, heißt es in London. Trotzdem gibt es noch Schwierigkeiten. Vor allem bei der Fischerei, die wirtschaftlich kaum eine Rolle spielt. Irland freut sich derweil über Joe Biden.

Zankapfel Fischerei: Die EU will nun auf bis zu 18 Prozent der bisherigen Quoten verzichten, London reicht das nicht

Zankapfel Fischerei: Die EU will nun auf bis zu 18 Prozent der bisherigen Quoten verzichten, London reicht das nicht Foto: AFP/Fred Tanneau

In den Verhandlungen über den Brexit-Nachfolgevertrag sind schon viele Termine verstrichen. Geblieben aber ist die lauthals versicherte und gesetzlich festgelegte Absicht Großbritanniens, an Silvester aus der bisherigen Übergangsfrist auszuscheiden. Insofern kommt den am Wochenende begonnenen neuen Gesprächen der beiden Chefunterhändler David Frost und Michel Barnier in London wachsende Bedeutung zu. Man sei „auf der letzten Etappe“, heißt es in britischen Regierungskreisen; ausgeräumt werden müssten jedoch „die bekannten erheblichen Divergenzen“, teilte der Franzose vor seiner Ankunft in der britischen Hauptstadt mit.

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