Editorial

Partielle Quarantäne war eigentlich nicht vorgesehen

Wenn sich ein Schüler innerhalb einer Klasse infiziert, dann befindet sich diese Klasse im Szenario 1 des Maßnahmenkatalogs. Bis zur „Rentrée“ war für diesen Fall eigentlich keine Quarantäne vorgesehen. Danach hat sich dies geändert: Eine Ausnahmeregelung setzt Schüler und Lehrer nun in eine partielle Quarantäne. Eine neue Maßnahme, die bei Akteuren und Instanzen viel Kopfzerbrechen…

Wenn sich ein Schüler innerhalb einer Klasse infiziert, dann befindet sich diese Klasse im Szenario 1 des Maßnahmenkatalogs. Bis zur „Rentrée“ war für diesen Fall eigentlich keine Quarantäne vorgesehen. Danach hat sich dies geändert: Eine Ausnahmeregelung setzt Schüler und Lehrer nun in eine partielle Quarantäne. Eine neue Maßnahme, die bei Akteuren und Instanzen viel Kopfzerbrechen… Foto: dpa/Sven Hoppe

Wir haben ein Problem. Zur neuen „Rentrée“ hat Bildungsminister Claude Meisch mehr Transparenz und eine bessere Kommunikation versprochen. Man habe aus der Zeit des Lockdowns und jener danach gelernt. Die partielle Quarantäne, in welche Lehrer und Schüler nun gesetzt werden können, zeigt allerdings, dass sowohl die Instanzen als auch die einzelnen Akteure nicht mehr wirklich durchblicken. Transparenz und gute Kommunikation sehen anders aus.

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