Geburtsrecht
Der „Birth Activism Circle“ setzt sich für mehr Respekt und Selbstbestimmung bei der Geburt ein
Zehn Frauen sitzen zusammen um einen Tisch, gleich neben dem Spielplatz „Bambësch“. Sie haben die Nase voll. Davon, wie Luxemburgs Geburtensystem funktioniert. Dass werdenden Müttern keine andere Wahl als die Krankenhausgeburt bleibt, sie zum Teil Gewalt ausgesetzt sind – sei es psychisch oder physisch – und dass die Politik wegsieht, bei einem Thema, das alle etwas angeht. Um etwas zu verändern, haben sie sich dem „Birth Activism Circle“ angeschlossen.
Hebammen, Doulas, Aktivistinnen, Mütter und werdende Mütter haben sich zum „Birth Activism Circle“ zusammengefunden, um sich für ein besseres Geburtensystem in Luxemburg einzusetzen Foto: Editpress/Melody Hansen
Es ist das zweite Mal, dass sich Hebammen, Doulas (die nicht-medizinische Geburtsbegleitung anbieten), Aktivistinnen, Mütter und werdende Mütter in dieser Konstellation treffen. Neben Vertreterinnen der „Association des sages-femmes“ ist jeweils ein Mitglied der Anti-Rassismus-Vereinigungen „Finkapé“ und „Lëtz Rise Up“ gekommen. Ins Leben gerufen wurde der „Birth Activism Circle“ von der Doula Natascha Bisbis.