Naher Osten
„Kriegsverbrechen“: Scharfe Kritik an Israels Plan für Lager im Gazastreifen
Die israelische Regierung spricht von einer „humanitären Stadt“, UN-Vertreter befürchten „Konzentrationslager“.
Nachdem den Menschen im Gazastreifen ihre Lebensgrundlage zerstört wurde, könnten sie nun einer schleichenden Zwangsdeportation durch die israelischen Besatzer zum Opfer fallen Foto: Omar Al-Qattaa/AFP
Israels Plan, die Menschen im Gazastreifen in ein abgeriegeltes Gebiet im Süden umzusiedeln, stößt auf heftige Kritik – nicht nur im Ausland. Menschenrechtler warnen davor, dass die Umsetzung dieses Plans einem Kriegsverbrechen gleichkommen würde und die dauerhafte Vertreibung der Palästinenser von ihrem Land zur Folge haben würde.