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Gedanken zum diesjährigen 1. Mai

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass die Gewerkschaften alle Veranstaltungen an diesem 1. Mai abgesagt haben. Zurzeit haben der Gesundheitsschutz und die Gesundheitsvorsorge Vorrang vor allen anderen Überlegungen. Dies besagt aber nicht, dass damit die legitimen Anliegen und Forderungen der Gewerkschaften ad acta gelegt werden.

Die Gewerkschaften haben zwar ihre Veranstaltungen zum 1. Mai abgesagt, ihre Anliegen bleiben aber aktuell

Die Gewerkschaften haben zwar ihre Veranstaltungen zum 1. Mai abgesagt, ihre Anliegen bleiben aber aktuell Foto: Editpress/Julien Garroy

Vielmehr gilt es aus Arbeitnehmersicht, die Lehren aus dieser Gesundheitskrise zu ziehen und diese in die Gewerkschaftsprogramme mit einfließen zu lassen. Denn wenn während dieser Krise sinnvollerweise die nationale Solidarität beschworen wurde, so ist zu befürchten, dass nach der Krise hiervon nicht viel übrig bleiben wird. Die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger auf nationaler und europäischer Ebene werden sich alle erdenkliche Mühe geben, damit unser Wirtschaftssystem, welches auf der Ausbeutung von menschlichen und natürlichen Ressourcen beruht, wie gewohnt weiter funktioniert, als hätte es nie eine Krise gegeben.

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