PNEC

Wind, Sonne und gekaufte Statistiken: Wie Luxemburg sein Ziel für grünen Strom erreichen will

Das Aktualisierungsdokument zum Luxemburger Klimaplan zählt über 300 Seiten. Einer der Aspekte, die in dem Schreiben behandelt werden, ist die Produktion von grünem Strom. Luxemburg hat seine Ziele in dieser Hinsicht noch einmal hochgeschraubt – verlässt sich dabei aber auch auf eingekaufte Statistiken aus dem Ausland.

Vor allem Windenergie soll in Zukunft noch stärker in Luxemburg ausgebaut werden

Vor allem Windenergie soll in Zukunft noch stärker in Luxemburg ausgebaut werden Foto: Editpress/Julien Garroy

Mehr Klimaschutz bedeutet mehr Stromverbrauch. Das zeigt sich auch im aktualisierten „Plan national intégré en matière d’énergie et de climat“ (PNEC): Im Jahr 2020 wurde der Endverbrauch für 2030 noch auf 6.708 Gigawattstunden (GWh) geschätzt. Die neue Modellierung zeigt hingegen einen deutlichen Anstieg auf 8.122 GWh. Dafür gebe es mehrere Gründe: der Bevölkerungswachstum, der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen und die allgemeine Elektrifizierung des Energiesystems, um insbesondere die Industrie zu dekarbonisieren.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Defizit bei der Krankenkasse

CNS will „nicht sparen“, sondern „vorhandene Mittel effizienter“ einsetzen

Bilaterale Vorgespräche

Premier Frieden: Tagesordnung soll bis Ende der Woche feststehen

;