Gesundheit
Wie der Pflegedienstleister Orpea die Luxemburger Zweigstelle seit 2014 vorbereitet hat
Der französische Pflegedienstleister Orpea versucht seit Jahren, sich in Luxemburg niederzulassen. Seit 2014 hat das Unternehmen den Fuß in der Tür – und hat es mit der erfolgten Zulassung nun geschafft. Laut Familienministerium bestehe kein legaler Grund, dem französischen, mit zahlreichen Skandalen behafteten Betrieb die Zulassung zu verweigern.
Die umstrittene Orpea-Gruppe hat schon seit 2014 in Luxemburg den Fuß in der Tür Fotomontage: Tageblatt/Lavinia Breuskin
Der französische Pflegedienstleister Orpea kommt nach Luxemburg. Familienministerin Corinne Cahen (DP) hat dem Unternehmen die dafür nötige Zulassung erteilt. Aus rechtlicher Sicht bestehe keine Möglichkeit, dem Anbieter die Zulassung zu verweigern, heißt es auf Tageblatt-Nachfrage aus dem Familienministerium. Denn: „Die Anfrage stammt von einer Luxemburger Gesellschaft: ORPEA Sàrl“, schreibt das Familienministerium. „ORPEA Sàrl ist eine eigene Rechtspersönlichkeit.“