„Sécurité routière“

Trotz Cannabis-Legalisierung keine Änderung von THC-Grenzwert im Verkehr vorgesehen

Finger weg von Drogen: Dieser altbekannte Rat gilt trotz Luxemburgs Cannabis-Legalisierung im privaten Bereich, besonders wenn man vorhat, sich ans Steuer zu setzen. Wer nicht aufpasst, muss mit hohen Geldstrafen rechnen.

Wer nach einem Rausch ins Auto steigen will, sollte aufpassen: Die THC-Obergrenze liegt in Luxemburg bei einem Nanogramm pro Milliliter Blut.

Wer nach einem Rausch ins Auto steigen will, sollte aufpassen: Die THC-Obergrenze liegt in Luxemburg bei einem Nanogramm pro Milliliter Blut. Foto: AFP/Patrick T. Fallon

Nach jahrelangem Ringen ist das Kiffen für Erwachsene in Luxemburg nun legal. Eigentlich war es eines der großen Projekte der „Gambia“-Regierung, doch der Berg gebar letztlich nur eine Maus. Die neue Regelung erlaubt nämlich nur das Rauchen von selbst angebautem Cannabis in den eigenen vier Wänden. Demnach bleibt der Konsum im öffentlichen Raum weiterhin verboten. Wer sich nach dem Kiffen ans Steuer setzt, wird auch künftig noch mit Problemen mit der Polizei rechnen müssen und macht sich strafbar. Der erlaubte THC-Höchstwert im Blut liegt nämlich bei nur einem Nanogramm pro Milliliter Blut. Demnach herrscht in Luxemburg praktisch eine „Null-Toleranz-Politik“. Doch genau das kann Konsumenten zum Verhängnis werden.

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