An Grenze zur NATO

Russland und Belarus beginnen Großmanöver

Russische Drohnen über Nato-Gebiet – und kurz darauf eine Militärübung, die böse Erinnerungen weckt. Nicht nur Polen betrachtet die zugespitzte Lage an der Ostflanke des Bündnisgebiets mit Sorge.

Wladimir Putin, Präsident von Russland, sieht während der gemeinsamen strategischen Übung der Streitkräfte von Russland und Belarus 2021 auf dem Truppenübungsplatz Mulino in der Region Nischni Nowgorod durch ein Fernglas

Wladimir Putin, Präsident von Russland, sieht während der gemeinsamen strategischen Übung der Streitkräfte von Russland und Belarus 2021 auf dem Truppenübungsplatz Mulino in der Region Nischni Nowgorod durch ein Fernglas Foto: Sergei Savostyanov/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa-Archiv

In unmittelbarer Nähe zu EU und Nato beginnen Russland und sein Verbündeter Belarus am Freitag ein strategisches Großmanöver. Besonders in Polen wird die bis zum 16. September laufende Militärübung Sapad 2025 (Westen 2025) mit Besorgnis verfolgt, nachdem kürzlich mehrere russische Drohnen in den Luftraum des Landes eingedrungen und einige abgeschossen worden waren. Die Bundeswehr geht davon aus, dass an dem Manöver etwa 13.000 Soldaten in Belarus und weitere 30.000 auf russischem Gebiet beteiligt sein werden.

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