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Porträt: Luxemburger Künstler Wil Lofy im Alter von 84 Jahren verstorben

Es gibt kaum ein Kind, das nicht schon mal ins Wasser gefallen ist beim Versuch, die „Hämmelsmarsch“-Skulptur am hauptstädtischen „Roude Pëtz“ zu berühren. Auch „Maus Kätti“ und „Bacchus“ sind Skulpturen zum Anfassen. Wil Lofy hat sie geschaffen. Am Montag wurde bekannt, dass der Künstler im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Zu diesem Anlass veröffentlicht das Tageblatt ein Porträt aus dem Jahr 2015 und wirft einen Blick zurück auf das Leben des Wil Lofy.

„Kunst ist eine endlose Entdeckungsreise“

„Kunst ist eine endlose Entdeckungsreise“ Foto: Editpress/Isabella Finzi

Als Wil Lofy vor einigen Jahren in Panama am Strand entlanglief, ist er auf einen giftigen Tausendfüßler getreten. Das Gift brachte das Blut zum Gerinnen, ein Wundbrand machte sich breit. Am Ende mussten einige Zehen ab. Daher war die Statik damals etwas prekär und die Form nicht mehr ganz so olympisch wie früher, lachte Lofy, als er uns etwas wackelig durch den Innenhof seines Hauses in Luxemburg-Grund führte.

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