EU-Kommission

„Pfizergate“: Korruptionsvorwurf gegen Ursula von der Leyen

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Gericht über EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verhandelt. Doch nun ist es so weit: Am Freitag muß sich die mächtige EU-Politikerin vor dem „Tribunal de première instance“ in Lüttich (Liège) verantworten.

Und wieder hat Ursula von der Leyen Dinge mit ihrem Handy angestellt, die sie vermutlich nicht hätte tun sollen

Und wieder hat Ursula von der Leyen Dinge mit ihrem Handy angestellt, die sie vermutlich nicht hätte tun sollen Foto: Ida Marie Odgaard/Ritzau Scanpix/AFP

Es geht um den sogenannten Pfizergate-Skandal – und um die Frage, wie es mit der juristischen Aufarbeitung weitergeht. Die Europäische Staatsanwaltschaft EPPO hatte im Oktober 2022 bestätigt, dass Ermittlungen eingeleitet wurden. Zuvor hatte es mehrere Klagen gegeben. Sie drehen sich um den Verdacht, dass Ursula von der Leyen Anfang 2021 eigenmächtig und widerrechtlich 1,8 Milliarden Covid-19-Impfdosen beim US-Pharmakonzern Pfizer bestellt hat. Nach einem Bericht der New York Times soll sie den Deal persönlich bei Pfizer-Chef Alfred Bourla eingefädelt haben – per SMS von ihrem Handy.

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