LNS-Bericht / „P.1“ bleibt die dominante Variante in Luxemburg
Proben im LNS in Düdelingen (Archivfoto: Editpress/Isabella Finzi)
Die Gamma-Variante „P.1“ war auch in der Kalenderwoche 27 (5. bis 11. Juli) die dominante Virenspielart in Luxemburg. Das meldet das Nationale Gesundheitslabor LNS am Freitagmorgen. P.1. hatte einen Anteil von 60 Prozent an den untersuchten positiven Coronatests aus der Woche 27. In der repräsentativen Auswahl, die die Luxemburger Bevölkerung abbildet, kommt die „brasilianische“ Variante auf 61 Prozent. Die Delta-Variante hat dort einen Anteil von 33,7 Prozent, die „britische“ Variante B.1.1.7 4,3 Prozent.
Damit ist P.1. zwar immer noch die dominante Virenform in Luxemburg, ihr Anteil am Infektionsgeschehen ist aber etwas kleiner als in der Vorwoche, als sie 74,3 Prozent der Neuinfektionen der repräsentativen Stichprobe ausmachte. Von den 828 gemeldeten Coronafällen in der Woche 27 hat das LNS 580 sequenziert.
Möglicherweise kann P.1 weniger gut mit den derzeit vorhandenen Impfmitteln bekämpft werden als die anderen Varianten. „Wenn wir die südafrikanische und brasilianische Varianten raushalten können, dann haben wir viel erreicht“, hatte Tom Dentzer, Koordinator beim Gesundheitsministerium, vor zwei Wochen gegenüber dem Tageblatt erklärt. „Die Impfstoffe wirken auch gegen diese Varianten – aber besser gegen die englische und Delta“, sagte Dentzer.
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