Sa., 6. März 2021

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  1. J.Scholer /

    Kann man dem Bürger verübeln , er das Vertrauen in Europa verloren hat? Gerade in dieser Krise hätte Europa zusammenstehen müssen, solidarisch handeln. Die Beweise liegen auf der Hand , die nationalistische Politik Eines Herrn Seehofer und seiner Gefolgsleute, gefußt auf einer Dummen-Jungen- Theorie der Aufhaltung des Viruses durch Grenzbäume ,hat großen Schaden angerichtet. Wenn dann auch noch die Paragraphenreiter der Grenzschutzpolizei, wie in Bollendorf geschehen, nicht mit Menschenverstand sondern Muskelspiel handeln oder an anderen Grenzortschaften die deutsche Gründlichkeit von Recht und Ordnung demonstrieren, ist der Glauben an alle schönen Europa Verträge hin. Diese Verträge sind zur Makulatur geworden , dem Bürger eine Europäische Union vorzugaukeln , die es nicht gibt. Vielen deutschen Grenzbürgern kann man nicht vorwerfen unsolidarisch gewesen zusein.Allerdings die Politik hat verschlafen, wacht jetzt bei langsamen Aufheben des Lockdown auf, tritt wieder großspurig auf.Solche schönen Demonstration von europäischer Einigkeit wären direkt am Anfang der Grenzschliessungen glaubhaft gewesen, heute wirkt es nach politischer Theateraufführungen das Gemüt des Bürgers zu besänftigen.Mit einer politischen Zunft wie Herr Seehofer und Gefolge, kann und wird es kein Europa geben.

  2. R. Flick /

    Trotz 75 Jahren Frieden und 70 Jahren EU, kann man die Bundesregierung in Berlin nicht verstehen. Es sieht eher nach einem Machtkampf aus, wo die Bundesregierung sich profilieren muss, da augenblicklich alles gegen Entscheide der Bundesregierung abläuft, sowohl im eigenen Land als auch auf europäischer Ebene. Merkel und ihre Minister haben etwas nicht verstanden, dass nach 70 Jahren Europa, die Menschen in Europa nicht mehr von nur mehr einzelne Länder sehen wollen, aber ein gesamtes Europa. Es scheint jedoch dass immer wieder ein Aufbäumen von Ländern stattfindet, die unbedingt Europa zertrümmern wollen, dies durch Grenzschliessungen, oder halt durch Unterwanderung der Demokratie, wo sich Politiker zu Diktaturen hinreissen lassen. Grenzschliessungen und Ausnahmezustände sind alles Vorboten von einer zertrümmung Europas. Von der Leyen, scheint es inzwischen verstanden zu haben, in dem Sie klar und deutlich den Ländern mit auf den Weg gibt, dass Europa Recht über dem Nationalen Recht steht. Aber auch hier sollte Sie auf den Weg gehen und die Regelung von den 30 Tagen Grenzschliessung aus den Gesetzen Europas rausnehmen. Ein modernes Europa braucht keine Grenzen und schon gar keine Grenzkontrollen.

  3. Jangeli /

    Es ist beschämend und skandalös dass die beiden
    Superminister Asselborn und Bettel durch ihre Abwesenheit
    glänzten,wo sie doch immer ein Gelaaber über Schengen
    von sich geben,unverzeilich.

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