Finanzplatz
NGOs fordern „echte“ nachhaltige Finanzwirtschaft statt Greenwashing
Eine Gruppe aus sechs Organisationen der luxemburgischen Zivilgesellschaft fordert im Vorfeld der Parlamentswahlen vom 8. Oktober von den Parteien und der künftigen Regierung, den Finanzsektor mehr in die Pflicht zu nehmen, was Nachhaltigkeit sowie die Verpflichtung gegenüber der Menschen- und Umweltrechte und die Ausrichtung an den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens betrifft.
Der Finanzaufsicht würde auch im Zuge der nachhaltigen Finanzwirtschaft eine wichtige Aufgabe zukommen Foto: Editpress-Archiv/Didier Sylvestre
In den Wörterbüchern soll er schon seit mehr als hundert Jahren sein, in ökologisch orientierten Kreisen ist er seit einigen Jahrzehnten im Umlauf, im allgemeinen Sprachgebrauch wird er etwa seit der Jahrtausendwende verwendet. Die Rede ist vom inflationär gebrauchten Begriff der Nachhaltigkeit – ein Modewort, das fast alle schon gehört haben, aber von dem viele noch immer nicht richtig wissen, was es überhaupt bedeutet, und das immer häufiger benutzt wird, wenn sich jemand „das Mäntelchen des Zeitgeistes umzuhängen will“, wie es der deutsche Journalist und Buchautor Florian Rötzer bereits vor mehr als zehn Jahren formuliert hat.