Jugendkriminalität

Nach Unisec-Vorfall: Verein fordert mehr Mittel für Prävention und Betreuung

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate musste die Justiz nun einen jugendlichen Straftäter wieder auf freien Fuß lassen, weil in der Unisec von Dreiborn kein Platz mehr frei war. Anlass für „Eran, eraus … an elo?“, die Herangehensweise des Staates in puncto Jugendkriminalität zu überdenken, wie die Interessenvereinigung in einer Mitteilung fordert.

Die Sicherheitsabteilung in der Erziehungsanstalt von Dreiborn ist für zwölf Jugendliche ausgelegt. Diese Plätze sind derzeit alle belegt.

Die Sicherheitsabteilung in der Erziehungsanstalt von Dreiborn ist für zwölf Jugendliche ausgelegt. Diese Plätze sind derzeit alle belegt. Foto: Editpress/Claude Lenert

„Wir waren erstaunt zu erfahren, dass die Unisec vollständig besetzt ist“, sagt Gregory Fonseca, Sprachrohr von „Eran, eraus … an elo?“. Als eine Art Häftlingsgewerkschaft setzt sich die Vereinigung für die Belange inhaftierter Menschen und die Verbesserung der Zustände im Luxemburger Strafvollzug ein. In ihrer jüngsten Mitteilung geht sie auf einen Vorfall um einen straffällig gewordenen Jugendlichen ein, der in der vergangenen Woche für Schlagzeilen gesorgt hatte.

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