Findel

Nach tödlichem Unfall: Opfer war obdachlos und nutzte die Winteraktion

Zwei Wochen ist es her, dass ein Fußgänger in Findel von einem Auto erfasst wurde und dabei ums Leben kam. Nun ist klar: Der Mann hatte keine feste Unterkunft und übernachtete in der „Wanteraktioun“ (WAK) – die sich nicht weit von dem Unfallort entfernt befindet. 

Bei einem Zebrastreifen in der rue de Trèves in Findel ereignete sich am 10. Dezember ein tödlicher Unfall

Bei einem Zebrastreifen in der rue de Trèves in Findel ereignete sich am 10. Dezember ein tödlicher Unfall Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Ein später Morgen an einem Wochentag an der rue de Trèves in Findel. Autos rauschen auf der viel befahrenen Straße an der Bushaltestelle „Gréiwelscheierhaff“ vorbei. Eine Fußgängerin wartet am Zebrastreifen und scheint für einige eher Grund dafür zu sein, das Gaspedal zu betätigen, statt auf die Bremse zu treten. Vor genau zwei Wochen wurde bei diesem Fußgängerüberweg ein Mann von einem Fahrzeug erfasst. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Der 51-Jährige war ein Nutzer der „Wanteraktioun“ (WAK), wie die gemeinnützige Vereinigung „Dräieck“ sowie das Ministerium für Familie, Solidarität, Zusammenleben und Unterbringung von Flüchtlingen auf Nachfrage bestätigen.

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