Betreiber EDF bestätigt
Mitarbeiter nach Zwischenfall in Atomkraftwerk Cattenom radioaktiv kontaminiert
Ein Mitarbeiter des französischen Atomkraftwerks Cattenom wurde bei Wartungsarbeiten verstrahlt. Die sogenannte „Hautdosis“ überschritt den Grenzwert. Der Vorfall wurde als Sicherheitsstufe 2 eingestuft.
Weitere Beschäftigte im Reaktorgebäude wurden nach Angaben des Betreibers nicht kontaminiert Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Bei Arbeiten im französischen Kernkraftwerk Cattenom nahe der Luxemburger Grenze ist in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni ein Mitarbeiter radioaktiv kontaminiert worden. Das geht aus einem Presseschreiben des französischen Betreibers EDF hervor. Der Mann war mit logistischen Aufgaben – dem Verlegen von Bleimatten – im Reaktorgebäude der derzeit abgeschalteten Einheit 3 beschäftigt, als bei einer Routinekontrolle am Ausgang des Gebäudes ein radioaktives Partikel in seinem Gesichtsbereich festgestellt wurde.