Esch

Legionellen-Verseuchung im Polizeikommissariat: „Unappetitlich, aber ungefährlich“

Dass das Escher Polizeikommissariat am Boulevard Kennedy schon seit längerem den Ansprüchen nicht mehr genügt, ist kein Geheimnis. Seit Monaten gibt es nun aber auch große Probleme mit den Wasserleitungen. Sogar eine Legionellen-Verseuchung konnte festgestellt werden.    

Schon lange erfüllt das Polizeikommissariat in Esch die Ansprüche nicht mehr. Nun kommt auch noch die (leichte) Verseuchung des Wassers hinzu.

Schon lange erfüllt das Polizeikommissariat in Esch die Ansprüche nicht mehr. Nun kommt auch noch die (leichte) Verseuchung des Wassers hinzu. Foto: Editpress/Alain Rischard

Die alten Wasserleitungen sorgen seit rund drei Monaten für Aufruhr im Polizeikommissariat am Escher Boulevard John F. Kennedy. Die rund 180 Mitarbeiter der Polizei trinken dem Vernehmen nach seither kein Leitungswasser mehr und benutzen auch die Duschen nicht. Grund ist eine Verseuchung mit Legionellen. Diese können die Legionellose, auch „Legionärskrankheit“ genannt, auslösen. Verursacht wird sie durch das Einatmen von mit Legionella-Bakterien verseuchtem Wasser. Die Krankheit hat eine schwere Lungenentzündung sowie grippeähnliche Symptome zur Folge. Sie kann in schweren Fällen sogar zum Tod führen. In Luxemburg besteht für Legionellose-Erkrankungen eine gesetzliche Meldepflicht.

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