Coronakrise

Keine Geld-zurück-Garantie: Reiseveranstalter müssen Kunden vorerst nicht entschädigen

Staaten schließen ihre Grenzen, Menschen isolieren sich zu Hause und die meisten Passagierflüge sind gestrichen: Die Tourismusbranche steht vor einer Periode der absoluten Dürre. Die Regierung gewährt den Reiseveranstaltern nun einen Zahlungsaufschub, um Zeit zu erkaufen.

Strände wie hier in Malagà bleiben dieses Jahr vorerst leer

Strände wie hier in Malagà bleiben dieses Jahr vorerst leer Foto: dpa/Alex Zea

Die Corona-Krise legt ganze Branchen auf Eis. In Zeiten von „#bleifdoheem“ und geschlossenen Grenzen ist die Arbeit als Reiseveranstalter quasi unmöglich. Die Schwere der Auswirkungen ist noch nicht abzuschätzen, aber die Absagen von Urlaubsreisen aufgrund außergewöhnlicher Umstände häufen sich. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, verschiebt die Regierung deshalb temporär die Rückzahlung von geleisteten Kundenvorschüssen. Das heißt, wer eine Pauschalreise gebucht hat und dafür schon Geld vorgelegt hat, sieht dieses zunächst nicht wieder.

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