Häusliche Gewalt

Kein Pardon, aber jede nur mögliche Hilfe

Zahlen, die belegen, dass es in der Zeit des Virus-bedingten Ausnahmezustandes bislang zu einer Häufung von Fällen von häuslicher Gewalt gekommen ist, gibt es so nicht unbedingt. Innenministerin Taina Bofferding möchte die Gelegenheit trotzdem nutzen und das Thema stärker aus der Tabuzone holen. Sie weist auf die zahlreichen Hilfeleistungen hin, die es für Opfer und potenzielle Täter gibt. Und sie erklärt, warum es gerade jetzt kein Pardon gibt für jemanden, der seine Aggressionen nicht im Griff hat. Wegweisungen würden ohne Wenn und Aber ausgesprochen und kontrolliert. Über den zukünftigen Gebrauch der elektronischen Fußfessel würde übrigens diskutiert, sagt die Innenministerin.

Es gehe in erster Linie darum, häusliche Gewalt zu vermeiden. Opfer, aber auch potenzielle Täter sollen wissen, dass es Hilfe gibt. Wer seine Aggressionen nicht im Griff habe, für den gebe es auch in diesen Zeiten kein Pardon, so Innenministerin Taina Bofferding am Donnerstag in ihrem Büro.

Es gehe in erster Linie darum, häusliche Gewalt zu vermeiden. Opfer, aber auch potenzielle Täter sollen wissen, dass es Hilfe gibt. Wer seine Aggressionen nicht im Griff habe, für den gebe es auch in diesen Zeiten kein Pardon, so Innenministerin Taina Bofferding am Donnerstag in ihrem Büro. Foto: Editpress/Julien Garroy

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