Eingebürgert

Holtz denkt an einen Schalke-Brasilianer

Leonardo Weschenfelder Scienza spielt seit vergangenem September in der zweiten Mannschaft von Schalke 04 in der Regionalliga West. Das Besondere: Seit kurzem ist der in Brasilien geboren Offensivspieler auch im Besitz der luxemburgischen Staatsangehörigkeit. Derzeit kann er aufgrund der FIFA-Regularien noch nicht für die FLF-Auswahl berufen werden. Nationaltrainer Luc Holtz hat aber bereits einen Blick auf ihn geworfen.

Leo Scienza (r.) verlor zwar am vergangenen Wochenende das Derby gegen Borussia Dortmund II mit 1:5,  gehört aber bei der Schalker U23 zu den Entdeckungen der Saison.

Leo Scienza (r.) verlor zwar am vergangenen Wochenende das Derby gegen Borussia Dortmund II mit 1:5,  gehört aber bei der Schalker U23 zu den Entdeckungen der Saison. Foto: privat

Die „loi 1900“ macht es möglich. Laut diesem Gesetz dürfen Nachfahren von Menschen, die am 1. Januar 1900 die luxemburgische Staatsangehörigkeit besaßen, sich hierzulande einbürgern lassen. Vor allem Belgier aus der „Province du Luxembourg“ machen davon Gebrauch– aber auch Brasilianer. Am 19. März dieses Jahres berichtete das Tageblatt über die beiden Neu-Luxemburger Gustavo Hemkemeier und Bernardo Schappo. Erstgenannter wurde aufgrund des Artikels von der Etzella Ettelbrück verpflichtet und erzielte am vergangenen Sonntag sein erstes Tor für seinen neuen Verein. Schappo spielt in der U20 von Ituano FC.

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