BGL Ligue
Fola-Stürmer Zachary Hadji: Kein kleiner Bruder mehr
Er ist nicht mehr „der kleine Bruder“ oder „der Sohn von“: Topscorer Zachary Hadji ist dabei, sich seine ganz eigene Geschichte bei der Escher Fola aufzubauen. Warum das zunächst mit Schwierigkeiten verbunden war, welche Ambitionen er in den nächsten Wochen verfolgt und warum er als Kind ins Tor musste – vor dem Spitzenspiel gegen Düdelingen lieferte der 24-jährige Franko-Marokkaner ein paar Einblicke ins Hadji-Familienbuch.
Zachary Hadji xxx Foto: Wildson Alves
Die Escher Fola und die Hadjis – das passt einfach. Seit Vater Mustapha 2007 auf dem Galgenberg vorstellig wurde, vergingen bis 2021 nur zwei Jahre, in denen kein Hadji für die „Doyenne“ auf Torjagd ging. „Ich habe in meiner Kindheit bereits viel Zeit auf diesem Platz verbracht“, erinnert sich der 24-jährige Franko-Marokkaner heute. Zu Hause musste der Jüngste ins Tor, Goalgetter und Bruder Samir ballerte drauf. „Ich war eigentlich nicht schlecht als Torwart“, scherzt Zachary inzwischen. Später nutzte er jedes freie Wochenende aus, um seinen Bruder vor Ort anzufeuern. „Ich war also bereits sehr früh an diesen Klub gebunden.“