Internet der Dinge
Selbstfahrende Autos und smarte Wohnungen: Experten sehen gewaltiges Potenzial
Ob Smart Home, Smart City, oder Smart Office: Vernetzte Geräte und Anwendungen drängen in jeden Lebensbereich vor. Physische Objekte per Internet miteinander zu verknüpfen, um Abläufe zu optimieren, ist zwar nichts Neues, doch laut Experten steht man erst am Anfang der Entwicklung, da viele Akteure in der Wirtschaft sich des Potenzials des Internets der Dinge noch gar nicht bewusst seien.
Viele Alltagsgegenstände lassen sich theoretisch übers Internet verbinden Grafik: Shutterstock
Etliche Sensoren, GPS und Radar „tasten“ pausenlos die Umwelt ab: Dank der so gesammelten Daten können selbstfahrende Autos quasi eigenständig ihren Weg wählen, Verkehrsschilder und Ampeln erkennen, und selbstverständlich Hindernisse vermeiden. Sind mehrere solcher Autos auf einer Straße unterwegs, erhöht sich allerdings die Komplexität des Problems: Alle Fahrten müssen aufeinander abgestimmt werden, die Wagen müssen also untereinander Daten austauschen. So könnte die Zukunft des Verkehrs aussehen. Am Donnerstag fuhr das erste selbstfahrende Auto auf Luxemburgs Straßen (s. Artikel S. 4). Selbstfahrende Autos sind allerdings nur eine Anwendung des „Internet of Things“ (IoT) unter vielen.