Brüssel

Belgien kündigt Grenzkontrollen an – Gloden: Keine Kontrollen an der Grenze zu Luxemburg 

Belgien will durch Grenzkontrollen an strategischen Knotenpunkten die „irreguläre Migration“ begrenzen. Das kündigte der belgische Innenminister an. Aus dem Parlament kommt Kritik. 

Eine Polizeikontrolle an der Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden

Eine Polizeikontrolle an der Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden Symbolfoto: Eric Lalmand/BELGA/dpa

Belgien will seine Grenzkontrollen „verstärken“. Das erklärte der belgische Innenminister Bernard Quintin in einer Fernsehsendung. Die Kontrollen sollen auf wichtigen Straße, an Autobahnraststätten und in bestimmten Zügen gemacht werden. Grund sei die Bekämpfung irregulärer Einwanderung und der Migration von Menschen, die bereits in einem anderen EU-Land Asyl beantragt haben, sagte Quintin. „Wir nehmen unsere Verantwortung wahr, indem wir strenge und gezielte Kontrollen an strategischen Knotenpunkten durchführen.“ 

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