Nicht genug Eier

Weshalb die Vogelgrippe in den USA den Luxemburgern Ostern ruinieren könnte

Die Amis gehen international auf Eiersuche, weil die heimische Produktion unter der Vogelgrippe zusammenbricht. Das Ungleichgewicht des Marktes könnte auch Konsequenzen für Luxemburg haben.

Der demokratische Abgeordnete Raja Krishnamoorthi beschwert sich am 5. März in Washington eindrücklich über die gestiegenen Preise der Eier in den USA

Der demokratische Abgeordnete Raja Krishnamoorthi beschwert sich am 5. März in Washington eindrücklich über die gestiegenen Preise der Eier in den USA Foto: Getty Images via AFP

Den USA mangelt es an Eiern. Das ist kein Kommentar zur Politik der Trump-Regierung – dieser täten etwas weniger Eier und etwas mehr Hirn ganz gut. Nein, die USA kämpfen seit drei Jahren gegen einen Ausbruch der Vogelgrippe. 166 Millionen Hühner sind der Pandemie bis Ende Februar zum Opfer gefallen oder wurden zur Eindämmung von Infektionsherden notgeschlachtet. Ausbrüche im Herbst und Winter haben besonders eierproduzierende Staaten wie Ohio stark getroffen. Das US-Landwirtschaftsministerium hat ein Hilfsprogramm um 500 Millionen Euro aufgesetzt, um den Bauern beim Ausbau von Seuchenschutzmaßnahmen zu helfen. Gleichzeitig wird das Land auf dem Weltmarkt aktiv, um seinen Bedarf zu decken.

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