GFG und SNCI

Weiter keine Einigung zum Thema Liberty Steel in Düdelingen

Weiter keine Einigung zum Thema Liberty Steel in Düdelingen

Symbolfoto: Editpress/Alain Rischard

Zur Zukunft des Liberty-Steel-Standorts in Düdelingen gibt es derzeit keine Einigung – das geht aus einem Bericht von RTL vom Donnerstag hervor. Wirtschaftsminister Franz Fayot habe demnach die Abgeordneten in einer Sitzung der zuständigen Chamber-Kommission am Donnerstagmorgen darüber informiert. Der Luxemburger Staat und die GFG-Holding, in der die Liberty-Stahlwerke zusammengefasst sind, seien sich bislang nicht einig geworden.

Dabei wäre der Staat bereit, die Vereinbarung über die „Société nationale de crédit et d’investissement“ (SNCI) zu vereinfachen, berichtet RTL. Die SNCI würde dabei als Zwischenkäufer fungieren, um das Werk schließlich weiterverkaufen zu können. Man sei sich jedoch über die preislichen Bedingungen dafür nicht einig, so Fayot. Zudem habe man der GFG-Gruppe bereits Angebote gemacht, die jedoch ausgeschlagen worden seien. Dass der Standort bereits seit längerem stillstehe, steigere außerdem auch nicht gerade den Wert des Werks. Eine Reihe weiterer Investoren sei jedoch laut dem Wirtschaftsminister an der Anlage interessiert, diesbezüglich gebe es auch schon Verhandlungen. Derzeit warte man auf ein Gegenangebot des Hauptaktionärs.

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