„Tag der Befreiung“

Trumps Zölle: Welche gelten schon, welche sind geplant – und wo steht Luxemburg?

US-Präsident Donald Trump setzt seine aggressive Zollpolitik fort: Am 2. April, den Trump zuletzt als „Befreiungstag“ bezeichnete, dürften weitere Zölle folgen. Als Gründe führt er „unfairen Handel“, mangelnde Bekämpfung der irregulären Migration und den Schmuggel der tödlichen Droge Fentanyl in die USA an. Ein Überblick.

Autos werden im Hafen am BLG Autoterminal Bremerhaven auf Schiffe verladen. Die Einführung neuer Zölle durch US-Präsident Trump verteuert die Autos europäischer Hersteller in den USA.

Autos werden im Hafen am BLG Autoterminal Bremerhaven auf Schiffe verladen. Die Einführung neuer Zölle durch US-Präsident Trump verteuert die Autos europäischer Hersteller in den USA. Foto: Sina Schuldt/dpa

Trump hat diesen Mittwoch zum „Befreiungstag“ erklärt und will weitreichende sogenannte reziproke Zölle erlassen, die US-Gegner wie Verbündete treffen könnten. Die Idee ist, dass ein Produkt eines Landes bei Lieferung in die USA mit ebenso hohen Aufschlägen belastet wird, wie ein gleiches US-Produkt bei Lieferung in dieses Land. Allerdings wollen die USA dabei nicht nur die Zölle, sondern auch sogenannte nichttarifäre Handelshemmnisse wie etwa Subventionen oder Regularien in die Kalkulation mit einbeziehen. Die Zölle sollen nach Angaben von Trumps Sprecherin Karoline Leavitt direkt nach Verkündung in Kraft treten.

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