Luxemburg
Statec erwartet starkes Wachstum im dritten Quartal
Statec erwartet einen „starken Rückgang“ des Luxemburger Bruttoinlandsprodukts für das zweite Quartal 2020. Die tatsächliche Entwicklung sei noch nicht bekannt, schreibt die Behörde in einer Pressemitteilung am Dienstag. Die vorliegenden Schätzungen gingen für die Eurozone jedoch von einem Rückgang von zwölf Prozent aus – wegen der „durch die Pandemie verursachten Turbulenzen“.
Symbolfoto: Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbil
Die Einschränkungen, die die Regierung wegen der Pandemie in Luxemburg beschlossen hatte, haben besonders dem Handel, Gastronomie, Flugverkehr und dem Veranstaltungssektor ab Ende März einen starken Rückgang der Aktivitäten beschert, berichtet die Luxemburger Statistikbehörde Statec am Dienstag. Dieser Trend hielt zwei Monate an – dann kam es zu einer allmählichen Aufhebung der Beschränkungen, was die „Wirtschaft natürlich wieder ankurbelte“, schreiben die Statistiker. Aber: Andere Faktoren belasteten das Geschäftsklima noch immer. Dazu gehörten Social Distancing, freiwillige Einschränkungen bei Reisen oder im öffentlichen Leben, und der Fakt, dass viele Arbeitnehmer im Home-Office arbeiten.