Unternehmen
So hilft der Staat Firmen, ihr geistiges Eigentum zu schützen
Unternehmen können sich in Luxemburg kostenlos zum Thema geistiges Eigentum beraten lassen. Das erklärte Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) am Dienstagvormittag bei einer Pressekonferenz. Darunter fallen Erfindungen, die das Unternehmen im Rahmen seiner Forschung und Entwicklung gemacht hat, aber auch zum Beispiel die Marke des Unternehmens.
Serge Quazzotti (IPIL), Franz Fayot (Wirtschaftsminister), Christoph Bruckner (TiQuest) und Iris Depoulain (OPI) Foto: Editpress/Julien Garroy
Luxemburg sei eine Wissensgesellschaft, sagte Fayot. In einer solchen nehmen Forschung und Entwicklung eine besondere Rolle ein. Die Pandemie habe den Trend zur Digitalisierung verschärft, erklärte Fayot weiter. Wie die Betriebe ihre Innovationen schützen, werde indes oft vergessen. Ganze Branchen seien heute von der Forschung und Entwicklung anhängig, darunter die Gesundheitsbranche, der Weltraumsektor und die Industrie 4.0. Unternehmen mit viel geistigem Eigentum erwirtschafteten in der Regel mehr Umsatz pro Mitarbeiter, so der Minister.