Billigflieger
Ryanair rechnet mit verlustreichem Winter – keine Erstattungen
So hart wie den Luftverkehr hat die Corona-Pandemie fast keine andere Branche getroffen. Auch der irische Billigflieger Ryanair muss Verluste von Hunderten Millionen Euro ausweisen. Erholung ist nicht in Sicht - zumindest vorerst.
Ryanair-Flieger 2017 am Findel Symbolfoto: Editpress-Archiv
Der Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Pandemie hat Europas größten Billigflieger Ryanair wie auch andere Airlines im Sommer in die roten Zahlen gedrückt. Für den Winter macht sich Konzernchef Michael O'Leary angesichts steigender Infektionszahlen, neuer Lockdowns in mehreren Staaten und vieler Reisebeschränkungen keine Illusionen. So hat das Unternehmen sein Flugangebot für die Wintermonate noch einmal deutlich zusammengestrichen. Jetzt rechnet O'Leary in der kalten Jahreshälfte mit einem noch höheren Verlust als im Sommerhalbjahr, wie Ryanair am Montag in Dublin mitteilte.