Corona-Krise
Opec und Partner einigen sich auf größte Ölförderdrosselung der Geschichte
Angesichts der Corona-Krise haben sich die wichtigsten Ölförderländer auf die größte Produktionsdrosselung ihrer Geschichte geeinigt. Zur Stabilisierung des in den vergangenen Wochen dramatisch abgestürzten Ölpreises sollen im Mai und Juni fast zehn Millionen Barrel Öl weniger täglich produziert werden. Die Maßnahme ließ den Ölpreis im frühen Handel in Asien nach oben schießen.
USA, Huntington Beach: Offshore-Bohrplattformen sind auf der Suche nach Erdöl vor dem Huntington Dog Beach. (Symbolbild) Foto: Leonard Ortiz / dpa
Opec-Generalsekretär Mohammed Barkindo nannte die Einigung "historisch". Dadurch werde die Produktion von der Organisation und ihren Partnern so deutlich im Volumen und über eine so lange Zeitstrecke zurückgefahren wie noch nie zuvor. Die 23 Mitglieder des erweiterten Kreises der Förderländer (Opec+) wollen zwischen dem 1. Mai und 30. Juni die Produktion um die gigantische Menge von 9,7 Millionen Barrel Öl pro Tag reduzieren. Ein Barrel entspricht 159 Litern.