Luxemburg

Nicht perfekt, aber gut: Ministerin Paulette Lenert zieht positive Nutri-Score-Bilanz 

Das Nutri-Score-Label gibt es seit zwei Jahren in Luxemburg. Die Ministerin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Paulette Lenert (LSAP), zog am Montagvormittag Bilanz. Die meisten Konsumenten kennen das Bewertungssystem und würden sich auch danach richten. Doch: Die Berechnungsmethode für den Nutri-Score muss weiter verbessert werden.

Der Nutri-Score ist mittlerweile auf vielen Lebensmittelprodukten zu finden

Der Nutri-Score ist mittlerweile auf vielen Lebensmittelprodukten zu finden Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Grün, Gelb, Rot: Der Nutri-Score ist seit 2021 auf etlichen Lebensmitteln in den Luxemburger Supermärkten zu finden. Die farbige Skala soll den Griff zu gesunden Produkten vereinfachen. „Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf die Gesundheit“, sagte Paulette Lenert (LSAP), Ministerin für Verbraucherschutz, am Montagvormittag während einer Pressekonferenz. Die Politikerin präsentierte die Ergebnisse einer Befragung über den Nutri-Score. „Wenn man ein neues Projekt hat, ist es wichtig, dass man sich nach einer Zeit fragt, was es gebracht hat“, so Lenert. Das Fazit sei insgesamt positiv. Denn: 58 Prozent der Befragten halten es für wichtig, dass die Lebensmittel, die sie kaufen, das Nutri-Score-Label haben. Und 61 Prozent kaufen, bei vergleichbaren Lebensmitteln, das Nutri-Score-Produkt.

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