ArcelorMittal

Luxemburgs Stahlindustrie trotzt der europäischen Krise

Auch wenn die Stahlindustrie europaweit unter enormem Druck steht: In Luxemburg blickt man doch etwas gelassener auf das eben erst angefangene Jahr 2025. ArcelorMittal ist gut aufgestellt und zählt heute mehr Mitarbeiter als noch vor einigen Jahren prognostiziert. Mittelfristig beschäftigt man sich jedoch auch hierzulande mit den gleichen Sorgen wie im Rest Europas.

Das „Centre logistique européen“ in Niederkorn ist das größte Lager für Stahlträger in ganz Europa. Mehr als 230.000 Tonnen wurden letztes Jahr von hier aus an Kunden in Europa geliefert. Auf den Dächern wurde zudem eine Solaranlage errichtet, die mehr Strom herstellt, als am Standort selbst benötigt wird.

Das „Centre logistique européen“ in Niederkorn ist das größte Lager für Stahlträger in ganz Europa. Mehr als 230.000 Tonnen wurden letztes Jahr von hier aus an Kunden in Europa geliefert. Auf den Dächern wurde zudem eine Solaranlage errichtet, die mehr Strom herstellt, als am Standort selbst benötigt wird. Foto: Christian Muller

Vor rund einer Woche warnte der Frankreich-Chef von ArcelorMittal bei einer Anhörung im französischen Parlament: Wenn keine Schutzmaßnahmen ergriffen werden, „sind alle europäischen Stahlstandorte in Gefahr. (…) Die europäische Stahlindustrie ist in einer Krise.“ Bereits Ende 2024 hatte ArcelorMittal seine Investitionen in die Dekarbonisierung seiner Werke in Europa ausgesetzt.

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