Corona-Krise
Luxemburgs Schweinebauern kämpfen mit Preisverfall seit Beginn des Lockdowns
Die Luxemburger Schweinefleischindustrie hat 2020 mit starken Preisschwankungen zu kämpfen. Wegen der hohen Nachfrage aus China startete das Jahr verheißungsvoll – dann kam Corona.
Ein Schwein schaut aus dem Transporter, der auf das Betriebsgelände der Firma Tönnies fährt. Die Schließung des Tönnies-Betriebes hatte auch Konsequenzen für die Bauern in Luxemburg. Foto: dpa/David Inderlied
Luxemburgs Schweinebauern leiden unter der aktuellen Corona-Krise. Wegen der sinkenden Nachfrage während des Lockdowns sind auch die Preise eingebrochen, die sich erst mit Beginn des „Déconfinement“ wieder stabilisierten. Das geht aus einer Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine parlamentarische Frage der CSV-Fraktionschefin Martine Hansen hervor. Der Weg aus dem Lockdown brachte jedoch nur kurz Erleichterung: Wegen der starken Anlehnung an den deutschen Markt machte auch die Schließung des Tönnies-Schlachthofes den Schweinebauern in Luxemburg stark zu schaffen. Experten der EU-Kommission zufolge soll sich der Preis allerdings jetzt stabilisieren – vorausgesetzt eine zweite Corona-Welle bleibt aus, schreibt Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) in seiner Antwort.