Chambre des Métiers
Luxemburger Handwerk ist ein Jobmotor – mit strukturellen Problemen
Obwohl oder vielleicht gerade weil das Handwerk schon durch zahlreiche verschiedene Krisen gegangen ist, hat es sich immer wieder stabilisieren können. Die von der Chambre des Métiers vorgestellten „Chiffres clés de l’artisanat 2024“ bestätigen dies.
Jobmotor Handwerk Quelle: Chambre des métiers
Das Handwerk stellt 20 Prozent der Arbeitsplätze und 19 Prozent der Unternehmen hierzulande. Dass die Krisen nicht nur negative Effekte auf diesen wirtschaftlichen Bereich hatten, brachte Tom Oberweis, der Präsident der Handwerkskammer, am vergangenen Dienstag bei der Vorstellung der „Schlüsselzahlen“ auf den Punkt: „In Zeiten von Krisen und Unsicherheiten haben sich die Handwerker immer an die verschiedenen Veränderungen angepasst und dabei weiterhin eine entscheidende wirtschaftliche und soziale Rolle in ihrer Gemeinschaft gespielt.“ Oberweis nannte jedoch auch einen belastenden Faktor: „Angesichts der aktuellen Herausforderungen leiden die Handwerksbetriebe jedoch sehr unter der Unvorhersehbarkeit.“