Finanzausbildung
Luxemburg bekommt Masterprogramm der McGill University
V.l.n.r., sitzend: Serge Weyland, CEO der ALFI; Yolande Chan, Dekanin der Desautels Faculty of Management der McGill University; Gilles Roth, Finanzminister; Jerry Grbic, CEO der ABBL — (v.l.n.r., stehend) Jean-Marc Goy, ALFI-Vorsitzender; Patrick Augustin, Professor für Finanzen und akademischer Direktor MMF Luxemburg; Christopher Manfredi, McGill Provost; Jennifer De Neijs, Direktorin „Entwicklung des Finanzplatzes“; Yves Stein,… Foto: MFIN
Luxemburgs Finanzminister Gilles Roth hat am Mittwoch eine Fördervereinbarung mit der kanadischen McGill University, der „Association des banques et banquiers, Luxembourg“ (ABBL) und der „Association luxembourgeoise des fonds d’investissement“ (ALFI) unterzeichnet. Ziel ist die Einrichtung des ersten europäischen Masterstudiengangs in Finanzmanagement der McGill University – und zwar in Luxemburg. Das geht aus einer Pressemitteilung des Finanzministeriums vom selben Tag hervor.
Die McGill University ist laut Ministerium weltweit für ihre hervorragende Lehre und Forschung bekannt und zählt zu den renommiertesten akademischen Einrichtungen auf internationaler Ebene.
Mit dem Projekt wollen Finanzministerium, ABBL und ALFI „die Attraktivität des Luxemburger Finanzplatzes stärken“. Vor Ort sollen gezielt Fachkräfte ausgebildet werden, „die direkt auf die Bedürfnisse des Finanzsektors zugeschnitten sind“. Die Handelskammer unterstütze den Masterstudiengang mit Infrastruktur aus ihrem Ausbildungszentrum. Zudem richte die McGill University ein Büro in Luxemburg für Organisation und Verwaltung des Programms ein. (les)