Chamber
Lieferkettengesetz light angenommen: Was das für Luxemburg bedeutet
Die Kommunalwahlen haben scheinbar die Abgeordneten beflügelt. Gleich 13 Fragen richteten sie am Dienstag in der monatlichen Fragestunde an einzelne Minister. Anschließend verabschiedeten sie neun Gesetzesprojekte.
Unternehmen sollen künftig die Herkunft ihrer Rohstoffe genauer kontrollieren Foto: Editpress-Archiv/Isabella Finzi
Die Gemeindewahlen am Sonntag bewogen den Käerjenger „Député-maire“ Michel Wolter dazu, auf die Problematik der ungültigen Stimmzettel einzugehen. In seiner Gemeinde sei eine außergewöhnlich hohe Zahl ungültiger Zettel verzeichnet worden. So wurde beispielsweise die Liste geschwärzt und zusätzlich dem Spitzenkandidaten zwei Stimmen gegeben. Viele junge Wähler hätten Mitglieder des Wahlbüros gefragt, was sie denn nun tun müssten. Wolter schlägt eine Studie über derlei Vorgänge im ganzen Lande vor. Jungen Menschen sollten Kurse über das Luxemburger Wahlsystem angeboten werden. Flyers vor dem Wahlgang würden nicht reichen.