Horesca

Kneipensterben und Personalmangel

Am Montag lud der Hotel- und Gaststättenverband Horesca zur alljährlichen Generalversammlung ein. Präsident Alain Rix und Generalsekretär François Koepp schauten auf drei schwere Pandemiejahre zurück. Trotz aller Schwierigkeiten, mit denen der Sektor momentan (immer noch) zu kämpfen hat, zeigten sie sich jedoch optimistisch für die Zukunft.

Das Fehlen von qualifizierten Fachkräften macht dem Sektor immer mehr zu schaffen

Das Fehlen von qualifizierten Fachkräften macht dem Sektor immer mehr zu schaffen Foto: Editpress/Alain Rischard

„Die Übernachtungen haben fast wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht. Im Zentrum des Landes waren vergangenes Jahr rund 65 Prozent aller Hotelzimmer ausgelastet“, erklärte François Koepp. Kopfzerbrechen bereitet Koepp allerdings das langsame Aussterben der normalen Kneipen im ländlichen Raum. „Ende der 1970er Jahre gab es noch mehr als 1.650 solcher Kneipen in ganz Luxemburg. Das Jahr 2022 überlebten allerdings nur 752 Lokale. Sehr traurig ist, dass viele Kneipen und Cafés nicht aus finanziellen Gründen schließen, sondern weil es keine Nachfolger mehr gibt“, führte Koepp aus.

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