Euro-Raum

Inflationsrate geht vor EZB-Sitzung spürbar zurück – auf 8,5 Prozent im Januar

Die Inflationsrate im Euro-Raum ist zu Jahresbeginn stärker als erwartet gefallen. Im Januar kletterten die Verbraucherpreise binnen Jahresfrist um 8,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit 9,0 Prozent gerechnet. In Luxemburg liegt die Preissteigerungsrate weiter deutlich unter dem europäischen Durchschnitt.

Vor der kommenden EZB-Sitzung sinkt die Inflationsrate deutlich, doch die von den Währungshütern genau beäugte Kerninflation bleibt hoch

Vor der kommenden EZB-Sitzung sinkt die Inflationsrate deutlich, doch die von den Währungshütern genau beäugte Kerninflation bleibt hoch Foto: Editpress/Julien Garroy

Es handelt sich somit um den dritten monatlichen Rückgang der Preissteigerungsrate in Folge. Im Dezember lag die Inflation noch bei 9,2 Prozent und im November bei 10,1 Prozent. Ein Rekord-Höchststand war im Oktober (mit 10,6 Prozent) erreicht worden. Seit Sommer 2021, erst in der Folge der wirtschaftlichen Erholung vom Corona-Stillstand, dann als Folge des russischen Krieges, waren die Preise stetig am Steigen.

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