Wohnungsmarkt
Immer weniger Luxemburger sind Besitzer der eigenen vier Wände
Luxemburgs Traum vom Eigenheim gerät zunehmend ins Wanken. Neue Eurostat-Zahlen zeigen, dass der Anteil der Wohnungsbesitzer auf nur noch 63,5 Prozent gefallen ist. Die Folge: wachsende soziale Ungleichheit, denn Hausbesitzer verfügen im Schnitt über ein Millionenvermögen, während Mieter nur einen Bruchteil davon besitzen.
Der Anteil der Luxemburger, die in ihrer eigenen Wohnung leben, ist seit Jahren am Schrumpfen Foto: AFP/Tobias Schwarz
Das Versagen von aufeinanderfolgenden Regierungen, was die Lage auf dem Luxemburger Wohnungsmarkt anbelangt, zieht immer weitere Kreise. Nachdem das Forschungsinstitut LISER vor geraumer Zeit darüber berichtet hat, wie die steigenden Preise hierzulande immer deutlichere Folgen in den angrenzenden Regionen der Nachbarländer nach sich ziehen, zeigen nun neue Zahlen des europäischen Statistikinstituts Eurostat, dass es in Luxemburg immer mehr Mieter und immer weniger Besitzer gibt.