ArcelorMittal

Gewerkschaften protestieren vor Luxemburger Hauptsitz gegen Jobverlagerung nach Indien

Gewerkschaftsvertreter hatten am Mittwoch zu einer Protestveranstaltung vor dem Hauptsitz von ArcelorMittal in Luxemburg aufgerufen. Hintergrund ist ein befürchteter Abbau von Arbeitsplätzen in Europa und ihre Verlagerung nach Indien.

Durch den Abbau von Fachkräften läuft der Konzern Gefahr, seine eigene Fähigkeit zur wirtschaftlichen Erholung zu sabotieren, warnen die Gewerkschafter

Durch den Abbau von Fachkräften läuft der Konzern Gefahr, seine eigene Fähigkeit zur wirtschaftlichen Erholung zu sabotieren, warnen die Gewerkschafter Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Man verurteile das „brutale Vorgehen, das rein finanziell motiviert ist und jeglicher sozialen oder territorialen Verantwortung entbehrt“, so der europäische Betriebsrat des in Luxemburg beheimateten Stahlherstellers in einer Pressemitteilung. Befürchtet wird eine Auslagerung von fast 2.000 europäischen Arbeitsplätzen nach Indien. Die Gewerkschaftsvertreter beklagen eine „eklatante Missachtung des sozialen Dialogs durch die Unternehmensleitung“ sowie „eine undurchsichtige, autoritäre und destruktiven Strategie“.

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