Kritikpunkte

Für Düdelingen und Bettemburg fehlt es an Nachhaltigkeit bei den Plänen der Joghurtfabrik Fage

Die umstrittene Joghurtfabrik Fage soll im Gewerbegebiet Wolser 1 zwischen Bettemburg und Düdelingen ihren Standort bekommen. Während auf Bettemburger Seite die Skepsis überwiegt, möchte Düdelingen auch die positiven Seiten des Projektes nicht außer Acht lassen. Im Endeffekt fehlt jedoch beiden Bürgermeistern eine nachhaltige Herangehensweise.

Das Projekt rund um die Joghurtfabrik Fage ist eines der umstrittensten des Landes. Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden sind sich im Großen und Ganzen einig darüber, wo noch nachgebessert werden muss. 

Das Projekt rund um die Joghurtfabrik Fage ist eines der umstrittensten des Landes. Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden sind sich im Großen und Ganzen einig darüber, wo noch nachgebessert werden muss.  Foto: Tageblatt-Archiv

Pro Jahr sollen in der neuen Fabrik 80.000 Tonnen griechischer Joghurt produziert werden. Im Rahmen der Kommodo-Prozedur waren die neun Dossiers bis zum 10. August für die Öffentlichkeit einsehbar. Insgesamt sind 22 Einsprüche von Privatpersonen und Vereinigungen, wie dem „mouvement écologique“ und „natur&ëmwelt“ eingegangen: 16 in Bettemburg und sechs in Düdelingen, wobei manche Parteien ihre Beanstandungen in beiden Ortschaften eingereicht haben. Das Gewerbegebiet Wolser steht unter interkommunaler Leitung.

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