Gerechter Handel
Fairtrade Lëtzebuerg zieht für 2024 eine positive Bilanz – trotz global schwierigem Umfeld
Im Kontext einer weltweit sowohl politisch als auch wirtschaftlich unsicheren Situation hat der faire Handel seine Position in Luxemburg gefestigt. Dies ist den Zahlen für 2024 zu entnehmen, die Fairtrade Lëtzebuerg am Dienstagvormittag vorstellte.
Jean-Louis Zeien und Geneviève Krol bei der Bilanzpressekonferenz in Roodt-Syr Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Die klimatischen Veränderungen, die sich in extremen Wetterereignissen äußern, eine „enorme Volatilität der Preise“ sowie die Anforderungen der europäischen Gesetzgebung: Die Produzenten in Afrika, Asien, Lateinamerika und der Karibik sind mit zahlreichen miteinander verbundenen Herausforderungen und Krisen konfrontiert. Diese gefährden die Lebensgrundlagen und Entwicklung ihrer Gemeinschaften. „Der Druck auf die Produzenten im globalen Süden nimmt zu“, sagte Jean-Louis Zeien, Präsident von Fairtrade Lëtzebuerg, bei der Bilanzpressekonferenz der Nichtregierungsorganisation. Unter dem Deckmantel der administrativen Vereinfachung finde zunehmend eine Deregulierung statt, so Zeien. Es gelte das Recht des Stärkeren.