Weltwirtschaft

Europas Handelsbilanz verkraftet die Folgen des Krieges

Die russischen Vorbereitungen für die Invasion der Ukraine und die künstlich erzeugten Engpässe am europäischen Energiemarkt hatten ab Mitte 2021 die Energiepreise in die Höhe getrieben. Diese drückten das traditionell positive Saldo der Handelsbilanz dann ins Negative. Erst seit Mitte dieses Jahres verbucht der Währungsraum wieder Überschüsse im Warenhandel mit dem Rest der Welt.

Im Juni haben die Länder des Euroraums im internationalen Warenverkehr einen Überschuss von 23 Milliarden Euro verbucht

Im Juni haben die Länder des Euroraums im internationalen Warenverkehr einen Überschuss von 23 Milliarden Euro verbucht Foto: AFP/Nhac Nguyen

Während mehr als zehn Jahren war Europas Handelsbilanz eine Stütze für die Volkswirtschaft der Europäischen Union. Jahr für Jahr konnte sich die Ländergemeinschaft darüber freuen, für mehr Geld Waren in der Welt verkauft zu haben, als man selber importiert hatte. Im Juli 2021 beispielsweise gab es ein Plus von immerhin 19 Milliarden Euro, das allein die Euroländer in ihrem Handel mit dem Rest der Welt verzeichnet hatten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Conseil économique et social

Luxemburgs Wachstum hat Schwachstellen – aber ohne geht es trotzdem nicht