Konjunktur
Europas Automarkt ist auf historischem Tiefpunkt – Keine rasche Erholung erwartet
Die Corona-Krise hat am europäischen Automarkt für einen historischen Rückgang gesorgt. Im April kamen in der EU 270.682 Neuwagen auf die Straßen, das waren 76 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband ACEA gestern in Brüssel mitteilte. Dies sei der stärkste monatliche Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen.
Einziger Lichtblick im weltweiten Pkw-Markt ist derzeit China, wo die Lage bereits wieder dabei ist, sich zu erholen. Foto: AFP/Noel Celis
Grund war der fast vollständige Stillstand sowohl der Autoproduktion als auch des Autohandels zur Eindämmung der Pandemie. Im Mai dürfte sich die Lage etwas entspannen, da die meisten Länder die erlassenen Beschränkungen lockern.