„Magpie“: die neue Mission von ispace

Ein Luxemburger Weltraumunternehmen sucht nach Wasser auf dem Mond

Es wäre eine Entdeckung mit weitreichenden wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen: ispace Europe schickt einen Rover auf den Erdtrabanten, um nachzuweisen, dass es dort tatsächlich Wasser gibt – ein erster Schritt in Richtung Mondbasis.

So könnte der neue Rover aussehen, der auf dem Mond nach Spuren von Wasser suchen soll

So könnte der neue Rover aussehen, der auf dem Mond nach Spuren von Wasser suchen soll Quelle: ispace

Es ist eine der großen Fragen, die Weltraumwissenschaftler umtreibt: Gibt es auf dem Mond Wasser? Und wenn ja, wie viel? Um möglicherweise eine Antwort auf diese Fragen zu finden, wird ein luxemburgisches Unternehmen in naher Zukunft einen Rover zum Erdtrabanten schicken, genauer gesagt: in dessen Polregion. „Die Mondpole sind die Gegend, auf die sich weltweit mehrere Weltraumagenturen konzentrieren“, sagt Julien Lamamy, CEO von ispace Europe. „Die Pole sind gerade der aufregendste Ort auf dem Mond.“ Eine relativ junge Hypothese besagt, dass es dort Wasser geben könnte. Und dieses Wasser interessiert die ganze Welt. „Das wäre der Heilige Gral, wenn wir diese Frage beantworten könnten“, sagt Lamamy.

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