Künstliche Intelligenz

Die luxemburgische Firma AIVA sammelt 1,5 Millionen Euro bei chinesischem Konzern ein

Den ersten großen Rummel um AIVA gab es, als die Regierung unter dem damaligen Kultur- und Medienminister Xavier Bettel eine Komposition zum Nationalfeiertag bei der Firma in Auftrag gab. Bei AIVA steht hinter der Musik nämlich kein menschlicher Komponist, sondern ein virtuelles, neuronales Netzwerk – eine Künstliche Intelligenz. Nun konnte das Unternehmen eine Investition von 1,5 Millionen Euro an Land ziehen – Geldgeber ist der chinesische Konzern NetEase.

Pierre Barreau ist CEO von AIVA. Das luxemburgische Unternehmen konnte eine Investition von 1,5 Millionen Euro vom chinesischen Konzern NetEase verbuchen.

Pierre Barreau ist CEO von AIVA. Das luxemburgische Unternehmen konnte eine Investition von 1,5 Millionen Euro vom chinesischen Konzern NetEase verbuchen. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Das Zusammenwirken von Mensch und Technik hat im Bereich der Musik längst nichts Schockierendes mehr – spätestens seit dem Aufkommen von Synthesizern, Effektgeräten und Drum-Machines steht die Technik im Gegensatz für eine Ausweitung der Klangwelten, die Künstler schaffen können. AIVA trägt die Entwicklung jedoch einen Schritt weiter – und ersetzt den menschlichen Komponisten durch ein Programm. Mittels neuronaler Netzwerke durchsucht die Software eine Vielzahl eingespeister Werke nach Mustern und leitet mathematische Regeln ab, wie ein symphonisches Werk aufzubauen ist.

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