Welthandel
Die EU „begrüßt“ Joe Biden mit neuen Strafzöllen auf US-Produkte
Die EU hat offensichtlich wenig Hoffnung, dass eine schnelle Beilegung des transatlantischen Handelsstreits für den künftigen US-Präsidenten Joe Biden hohe Priorität hat. Mit neuen Strafzöllen wird nun Druck gemacht – noch vor dem Machtwechsel im Weißen Haus.
Auch sie sind betroffen: Cranberrys auf einem Teich in Warrens im US-amerikanischem Bundesstaat Wisconsin Foto: dpa/EPA/Wisconsin State Cranberry Grower/Andy Manis
Die EU führt ungeachtet des bevorstehenden Machtwechsels im Weißen Haus neue Strafzölle auf Waren aus den USA ein. Die von der Welthandelsorganisation WTO genehmigten Sonderabgaben wegen unerlaubter Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing gelten bereits von diesem Dienstag an und treffen Produkte wie Tomatenketchup und Traktoren.