Konjunktur

China stützt maue Wirtschaft mit Zinssenkung – Immobilienkrise ungelöst

China stützt die schleppende Konjunktur mit einer an den Finanzmärkten als eher halbherzig gewerteten Zinssenkung.

Die Konjunktur kommt nach der Aufhebung der strikten Corona-Restriktionen nicht so auf Trab, wie von der Führung in Peking erhofft

Die Konjunktur kommt nach der Aufhebung der strikten Corona-Restriktionen nicht so auf Trab, wie von der Führung in Peking erhofft Foto: Chinatopix/AP/dpa

Wie erwartet wurde der einjährige Leitzins am Montag gekappt, auf dem die meisten Kreditlinien in der Volksrepublik basieren. Überraschend unverändert blieb jedoch der fünfjährige Zinssatz, der besonders für Hypotheken und damit für den kriselnden Immobiliensektor wichtig ist. Der Satz für einjährige Kredite (LPR) wurde um zehn Basispunkte von zuvor 3,55 Prozent auf 3,45 Prozent gesenkt, während der fünfjährige bei 4,20 Prozent blieb. Der von den Investoren als eher zögerlich empfundene Zinsschritt verunsicherte die Anleger in China.

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