Arbeitsmarkt
54 Kurzarbeit-Anfragen von Firmen für Juli – Konjunkturkomitee bewilligt 49 Anträge
Die Anzahl der Kurzarbeitsanträge von Unternehmen in Luxemburg ist von Juni auf Juli gleich geblieben – das hat das Konjunkturkomitee am Dienstag in einem Presseschreiben erklärt. Ein Einblick in die Zahlen der Ausschusssitzung vom 17. Juni.
Die Anzahl der Kurzarbeitsanträge von Unternehmen in Luxemburg ist von Juni auf Juli unverändert geblieben Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa
Luxemburgs Konjunkturausschuss hat am Dienstag die nationale Konjunkturlage und die generelle Lage auf dem Arbeitsmarkt des Großherzogtums analysiert. Aus der daraufhin versandten Pressemitteilung geht hervor, dass sich die Anzahl der Kurzarbeitsanträge der Firmen für Juli im Vergleich zum Vormonat Juni nicht verändert hat. „Insgesamt haben 54 Unternehmen einen vorläufigen Antrag auf Gewährung von Kurzarbeit gestellt, um im genannten Monat von dieser Maßnahme profitieren zu können; die endgültige Entscheidung über die Gewährung dieser Unterstützung liegt beim Regierungsrat“, heißt es in dem Schreiben des Wirtschaftsministeriums.
Nach der Prüfung der eingereichten Unterlagen hat der Ausschuss 49 der 54 Anträge bewilligt. „Davon sind 35 konjunkturell bedingt; acht strukturell bedingt, das heißt sie stehen im Zusammenhang mit einem Plan zur Erhaltung von Arbeitsplätzen; sechs Anträge sind durch wirtschaftliche Abhängigkeit begründet“, so das Ministerium.
Zwei Monate Zeit
Sobald ein vorläufiger Antrag auf Kurzarbeit bewilligt wurde, haben die Unternehmen zwei Monate Zeit, um der ADEM eine Abrechnung der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden vorzulegen. Diese erstellt daraus wiederum Bilanzen über die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden. „Was also die Anträge für den März 2025 betrifft, die im Ausschuss im Februar 2025 bewilligt wurden, haben von den 64 positiv beschiedenen vorläufigen Anträgen 36 tatsächlich Kurzarbeit in Anspruch genommen“, erklärt das Wirtschaftsministerium.
Drei dieser Anträge würden derzeit noch geprüft, sodass die Zahl der bewilligten Anträge bei 33 liege. „Von diesen 33 sind von den 2.894 für März voraussichtlich gemeldeten Begünstigten derzeit 1.460 Arbeitnehmer tatsächlich arbeitslos – gegenüber 1.337 Arbeitnehmern im Vormonat.“ Die gemeldeten tatsächlichen Arbeitsausfallstunden für März belaufen sich laut der Mitteilung auf 56.771 gegenüber 42.297 im Februar. Die Kosten für den Beschäftigungsfonds für März 2025 liegen demnach bei 1.196.544 Euro gegenüber 894.052 Euro im Februar. (mb)